Das Projekt

Medienkompetenz ist Lebenskompetenz – Eltern als Vorbilder

Eltern stehen vor einer neuen Herausforderung: Kinder und Jugendliche bewegen sich immer früher und selbstverständlicher in digitalen Welten, sodass es Eltern manchmal schwer fällt, Schritt zu halten. Vor allem jüngere Kinder brauchen für nachhaltige, bedarfs- und interessengerechte Medienbildung die Unterstützung der Eltern. Diese sind mit ihrem Medienverhalten Vorbilder. Aber auch Kinder und Jugendliche im Schulalter brauchen die Eltern an ihrer Seite. Laut der Studie „Kindheit, Internet, Medien“ (mpfs 2018 S. 62, 63) sind schon 11 Prozent der 6- bis 13 Jährigen beim Surfen auf unangenehme oder ungeeignete Inhalte gestoßen, darunter Gewalt, problematische Werbung, Pornographie oder Extremismus. Experimente mit kindlich aussehenden Schauspieler*innen wie bei RTL oder „Gefangen im Netz“ zeigen eindrucksvoll das Missbrauchspotenzial von Online-Kontakten für Kinder und Jugendliche. Fake News auf einflussreichen Kanälen oder Cyber-Mobbing in der Klassen-Chatgruppen treten inzwischen regelmäßig auf. Gleichzeitig bietet das Netz den Kindern und Jugendlichen eine große Vielfalt an Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Soziale Kontakte zu knüpfen und zu halten ist ein zentraler Faktor bei vielen Games und Netzwerken. Dabei erfahren die Kinder und Jugendlichen direkte Erfolgserlebnisse und soziale Anerkennung. Um sich in einer digitalen Welt zurechtfinden, Informationen einordnen und sich beteiligen zu können, brauchen auch die Kleinsten schon Medienkompetenz.


Medienguides MV: Steigerung der Medienkompetenz

Oft wird die Mediennutzung in der Familie zum Streitthema: sei es ein neues Smartphone, die in-App-Käufe für das Lieblingsspiel oder die Bildschirmzeiten. Wir unterstützen Sie dabei, einen guten Umgang mit digitalen Medien zu finden. Als Medienguide lernen Sie von einem Verbund verschiedener Expert*innen, wie Sie Ihr Kind online altersgerecht begleiten, vor Risiken schützen und gemeinsam Spaß haben können. Dafür besuchen Sie vier Workshops unter der Woche und zwei Seminare am Samstag. Neben nützlichem Wissen und praktischen Tipps ist viel Raum für Ihre Fragen und den Austausch untereinander. Von der Ausbildung zum Medienguide kann Ihre gesamte Familie profitieren.


Stärken Sie Ihre Familie und geben Sie Ihr Wissen weiter

Im Anschluss an die Ausbildung zum Medienguide werden Sie Ansprechperson für Fragen der Medienerziehung an der Schule oder Kita Ihres Kindes. Damit geben sie Ihr Wissen an andere Eltern „peer-to-peer“ weiter. Ihre Aktivitäten suchen Sie sich selbst aus: Sie können z.B. ein Eltern-Café zum Austausch über Soziale Medien organisieren, Expert*innen für einen Elternabend einladen oder Ihre Institution bei der Durchführung von Medienprojekten beraten. Sie erhalten ein Zertifikat, das Ihre Teilnahme an der Ausbildung belegt. Sie sind in der Medienguides MV App mit den Fachpersonen und anderen Eltern vernetzt. Dort finden Sie verschiedene Materialien und Vorlagen. Regelmäßig besuchen Sie Auffrischungsseminare.


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